Risikomanagement
Die zunehmende Komplexität des unternehmerischen Umfelds und die hiermit verbundenen Unternehmensrisiken lassen die Bedeutung von Managementsystemen, vor allem von Risikomanagementsystemen und Qualitätsmanagementsystemen steigen.
Im Januar 2004 veröffentlichte das Österreichische Normeninstitut die ON-Regeln 49000 ff. „Risikomanagement für Organisationen“ als Standard für den Aufbau und die Zertifizierung von Risikomanagementsystemen.
Die ON-Regeln definieren einen übergeordneten, allgemeinen Rahmen für ein Risikomanagementsystem, vergleichbar mit der DIN EN ISO 9001 im Qualitätsmanagement, der durch individuelle Anpassungen an Unternehmen, Produkte, Dienstleistungen und Projekte angewendet werden kann.
Die ONR 49001 ist die Kernnorm des Risikomanagementsystems und dient als Grundlage für dessen Aufbau.
Zielsetzung der ON-Regeln:
· Schaffung eines übergeordneten, allgemeinen Rahmens für das
Risikomanagement, der durch individuelle Anpassung an Unternehmen,
Organisationen, Produkte, Dienstleistungen und Projekte angewendet
werden kann
· Unterstützung der Umsetzung des Risikomanagements in
Organisationen und Systemen
· Integration bereits vorhandener Bestrebungen in ein möglichst
einheitliches Verständnis von Risikomanagement
· Grundlage für die Begutachtung der Zertifizierung des
Risikomanagementsystems
· Überführung des Risikomanagementsystems in ein integriertes
Managementsystem, Einbettung in das übergeordnete
Managementsystem
Integriertes Qualitäts- und Risikomanagementsystem:
· Qualitätsmanagement
· Umweltmanagement
· Arbeitssicherheit
· IT-Sicherheit
· Weitere Managementsysteme
Auf der Basis der ON-Regeln ist die Integration eines Risikomanagementsystems in ein Qualitätsmanagementsystem und somit der Aufbau eines integrierten Qualitäts- und Risikomanagementsystems sehr gut umsetzbar. Beide „Normen“ weisen in weiten Teilen deckungsgleiche Anforderungen auf. Das bestehende Qualitätsmanagementsystem ist somit nur um die Anforderungen der ONR 49001 zu erweitern.
Nutzen eines integrierten Qualitäts- und Risikomanagementsystems
· höhere Transparenz der Prozesse
· Vermeidung von Doppelarbeiten (z.B. von Dokumentationen)
· Identifikation und Optimierung von Schnittstellen
· bessere Zusammenarbeit zuständiger Abteilungen und Stellen
· Harmonisierung von Widersprüchen und Zielkonflikten
· höhere Akzeptanz und Motivation der Mitarbeiter
· Zeit- und Kostenersparnisse
· Vereinheitlichungen von Regelungen
Die Verwirklichung eines integrierten Qualitäts- und Risikomanagementsystems gibt einem Unternehmen somit die Chance, die Nachteile paralleler Systeme zu überwinden und ein eigenes individuelles, ganzheitliches System in Übereinstimmung mit internen und externen Anforderungen zu entwickeln.
In diesem Zusammenhang bietet die Moody International Certification GmbH branchenübergreifend Unterstützung beim Aufbau eines integrierten Qualitäts- und Risikomanagementsystems auf Basis der 9000er Normenreihe und der ONR 49000 ff an.







